Naturwissenschaften - Berufskolleg Physik

Berufliche Tätigkeitsfelder

Physikalisch-technische Assistenten (PhyTA) arbeiten meist in einem Team mit Ingenieurinnen/Ingenieuren, Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern und anderen Fachkräften. Ihre gemeinsame Aufgabe ist die Erforschung und Entwicklung neuer Techniken, Verfahren und Materialien. PhyTAs sind vorwiegend für die Messtechnik zuständig und tragen von der Vorbereitung physikalischer Messungen bis zur ihrer Auswertung verantwortungsvoll zur Lösung der gestellten Aufgabe bei.

PhyTAs besitzen eine breite Grundlagenausbildung in der Physik. Ihre Kenntnisse in der Messtechnik eröffnen ihnen darüber hinaus benachbarte Arbeitsfelder wie Elektrotechnik, Chemie, Biologie, Umweltschutz oder Medizintechnik. Die PhyTAs werden daher vor allem in den Entwicklungs- und Kontrollabteilungen der Industrie sowie in den Forschungslaboratorien der Hochschulen und der wissenschaftlichen Institute eingesetzt.

Ausbildung

Die theoretische Ausbildung umfasst die Fächer Physik, Elektrotechnik/ Elektronik, physikalische Chemie, Computertechnik und Mathematik. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier eine fundierte theoretische Grundlage für ihre spätere Berufstätigkeit.

In einem engen Zusammenhang zur theoretischen Ausbildung stehen die Fächer des
fachpraktischen Bereiches: physikalisches Praktikum, elektrotechnisches und elektronisches Praktikum, chemisches und physikalisch-chemisches Praktikum und Werkstattpraktikum. An ausgewählten Versuchen und Verfahren werden die Schülerinnen/Schüler in die Grundlagen der Messtechnik eingeführt.

Die allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Englisch sowie Wirtschafts- und Sozialkunde vermitteln Qualifikationen wie sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Denken in übergeordneten Zusammenhängen und die Fähigkeit zur partnerschaftlichen Auseinandersetzung in einem Team.

Bei Besuch von Zusatzunterricht und Ablegung einer Zusatzprüfung ist parallel zur Ausbildung zur/zum PhyTA der Erwerb der Fachhochschulreife möglich. Diese berechtigt zur Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule des Landes Baden-Württemberg.

Dies bedeutet an der Kerschensteinerschule konkret

  • Fundierter Unterricht in Theorie und Praxis
  • Breite Streuung der Unterrichtsinhalte aus den Bereichen Physik, Chemie, Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Lehrkräfte aus Industrie und Forschung
  • Anschauliche Vermittlung theoretischer Zusammenhänge
  • Arbeiten unter qualifizierter Anleitung im Praktikum
  • Zielgerichtete Vorbereitung auf das spätere Berufsleben
  • Abgeschlossene Berufsausbildung in nur zwei Jahren
  • Keine Schulgebühren